Ihre Stillberaterinnen
Ich heiße
Elke Vogt, verheiratet und habe 2 Kinder. Ich bin seit 10 Jahren als
Stillberaterin in der AFS engagiert, in der ich ebenfalls wie Dorothée
Loenenbach als Vorstandsfrau tätig war. Das Examen zur Still- und
Laktationsberaterin IBCLC habe ich im Juli 2002 bestanden und
arbeite seit Oktober 2002 in freier Praxis. Mit meiner Homepage "ichstille .de" möchte ich
Ihnen
als Stillberaterin Mut und Hoffnung
machen, ohne Bedenken oder Ängste Ihr Kind zu stillen. Ihre Stillfragen beantworte ich Ihnen gerne. Ich freue mich,
durch Dorotheé und Anette Unterstützung zu erfahren, um Ihre
zahlreichen Stillfragen zu beantworten. Herzlich, Ihre Elke Vogt
Mein Name ist Dorothee Loenenbach - seit eh und je. Geboren bin ich 1966 in Köln als jüngeres von zwei Kindern, die, wie
damals üblich, beide nicht gestillt wurden. Anscheinend haben meine Eltern es jedoch verstanden, uns beiden ansonsten das Best-Mögliche an Ernährung und Zuwendung zukommen zu lassen, denn
wir waren, manchmal zum Leidwesen meiner Mutter, äußerst agile und kampflustige Kinder. Heute bekomme ich das öfters um die Ohren gehauen, wenn ich wieder einmal an den Zankereien meiner
eigenen Söhne verzweifeln möchte. "Geschieht Dir recht.." ist dann die späte Genugtuung für alle erlittene Unbill. Finde ich übrigens auch, dass mir das recht geschieht: meine
Jungs sind nämlich toll! Mit allen Ecken und Kanten, allen Stärken und Schwächen. Der Ältere, Christoph, kam 1993 zur Welt und wurde - was sonst? - voll gestillt. Und im Tragetuch
getragen. Und zum Babyschwimmen geschleppt. Und zur Pekip-Gruppe. Und war eigentlich immer da, wo mein Mann und ich auch waren. Der Ehrgeiz, es beim ersten Kind besonders gut und vor allem
besser als die eigenen Eltern zu machen, hat unserem armen Christoph nicht immer gut getan, denke ich heute. Er hat's überlebt und ich bin überzeugt, wenigstens mit dem Stillen das Beste
für ihn getan zu haben, was mir damals möglich war. Sein Bruder Alexander Pascal stieß 1997 als Verstärkung zur Truppe und wurde auch voll gestillt. Verfressen, wie die Jungs nun einmal
waren, haben sie aber beide bereits mit 6 Monaten ziemlich randaliert, als ich Ihnen vom "Erwachsenen-Essen" nichts abgeben wollte und daraufhin hat Muttern dann seufzend
angefangen, biologische Möhrchen, Kartöffelchen, Äpfelchen, und Getreide-Breichen zu köcheln. Nichts war mir aufwendig genug. Christoph hat dann nach 9 Monaten auf Mutters Oberweite
verzichtet, Alexander hat immerhin 13 Monate gebraucht, bis er beschloss, dass es jetzt reicht und sich anderen Dingen zu wendete. Beim zweiten Kind ging's dann auch alles irgendwie
einfacher und entspannter zu, wusste ich doch, dass ich schon den Ersten mit meiner "mageren" Oberweite satt bekommen hatte - allen Unken-Rufen zum Trotz! Zum ersten mal in meinem
Leben besuchte ich eine Stillgruppe im Winter 1993 in Siegburg, nach durchgemachten Nächten mit einem schreienden Säugling und kurz vor dem Kollaps. Nichts wollte so einfach gehen, wie ich
mir das vorgestellt hatte. Und anstatt vollschlanker, easy stillender Vollweiber in Latzhosen, die ständig einen Säugling an die Brust drücken, fand ich - ganz normale Menschen! Genauso
übernächtigt, wie ich, mit ähnlichen Fragen, dicke, dünne, große, kleine, berufstätige, erziehungs-"beurlaubte", konservative, alternative, traurige, hoffnungsvolle,
verzweifelte, mutige, weibliche und männliche Menschen. Welche Erleichterung! Ich war doch kein Alien! Seit dem haben mich die Stillgruppen ständig begleitet, erst als Teilnehmerin, dann
als Beraterin. 1994 trat ich der AFS (Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen) bei, da ich fand, dass die Stillkultur und die Vernetzung aller Einzelinteressen gefördert gehören und dass
das weibliche Wissen von Mutter zu Mutter weiter gegeben werden sollte. Im Rhein-Sieg-Kreis trieb ich dann bis 1998 mein beraterisches "Unwesen", gestützt von drei anderen, tollen
Still-Frauen, mit denen mich seit dem eine wunderbare Freundschaft verbindet. In diese Zeit fällt auch meine Amtsperiode als 3. Vorsitzende des Bundesvorstandes (Danke, Frau Kronberger,
dass Sie mich rechtzeitig dazu bewegt haben, die Hand zu heben!). In dieses Amtsjahr fiel jedoch auch meine zweite Schwangerschaft, Berufstätigkeit und diverse andere Umschichtungen im
persönlichen Umfeld, so dass ich nach einem Jahr wieder die Segel strich. 1998 wechselt ich den Wohnort und residiere seitdem im nördlichsten Vorposten von Köln, nämlich in Sinnersdorf.
Hier betreibe ich seither unter anderem auch eine Stillgruppe, die sich immer am 1. Dienstag im Monat trifft, wenn Bedarf besteht. Herzlich Willkommen im Kreis der Still-Familien! Dorothee
Loenenbach
Mein Name ist
Anette Heidkamp, ich bin Kinderkrankenschwester, Stillberaterin der
Arbeitsgemeinschaft Freier Stillgruppen und habe ebenfalls mein Examen zur Laktationsberaterin IBCLC
erfolgreich in diesem Jahr abgeschlossen. Meine Kinder sind 1992, 1993, 1996 und 1999 geboren.
Tobias, unser Jüngster, hat das Down Syndrom. Durch Selbsthilfegruppen habe ich
erfahren, dass der Stillbeginn von Kindern mit besonderen Bedürfnissen nicht
immer einfach ist. Ich würde mich freuen, besonders auch auf diesem Gebiet
Eltern und Ihre Babys unterstützen zu können.
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